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GKV vs. PKV Vergleichsrechner für Tätowierer
Gib dein Einkommen, Alter und deinen Familienstand ein – der Rechner zeigt dir sofort, welche Krankenkasse günstiger ist. Keine Anmeldung, keine Daten gespeichert.
Einkommen & Alter
GKV-Beitrag ist einkommensabhängig (bis max. 5.175 €/Monat). PKV ist einkommensunabhängig.
PKV-Beiträge steigen mit dem Alter – dieser Wert beeinflusst die PKV-Schätzung.
Familienstand
GKV: Kinder kostenlos mitversichert. PKV: ca. +120 €/Monat pro Kind.
GKV: nicht berufstätiger Partner kostenlos mitversichert. PKV: ca. +220 €/Monat extra.
Krankentagegeld
Als Selbstständiger hast du kein automatisches Krankengeld. GKV: ca. +35 €/Monat. PKV: ca. +55 €/Monat (separate Krankentagegeldversicherung).
Dein Vergleich
GKV (freiwillig)
PKV (Schätzung)
PKV ist günstiger
317,00 €
Ersparnis pro Monat
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Einschätzung
Bei deinem Einkommen und Alter kann die PKV kurzfristig günstiger sein. Beachte aber: Die Beiträge steigen mit dem Alter, und ein späterer Wechsel in die GKV ist schwierig. Lass dich individuell beraten.
Hinweis: Alle Werte sind Schätzungen auf Basis von Durchschnittswerten 2026. Für eine verbindliche Entscheidung empfehlen wir einen unabhängigen Versicherungsberater.
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Kostenlos testen →Wie wird gerechnet?
GKV (freiwillig versichert)
Beitragssatz 2026: 14,6 % (allgemeiner Beitrag) + ca. 1,7 % (Zusatzbeitrag) + 3,6 % (Pflegeversicherung) = 19,9 % des Einkommens, maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.175 €/Monat. Mindestbeitrag: ca. 235 €/Monat. Kinder und nicht berufstätige Partner sind beitragsfrei mitversichert.
PKV (private Krankenversicherung)
Beiträge richten sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif. Die Schätzwerte basieren auf typischen Tarifen für gesunde Selbstständige. Jede mitversicherte Person kostet extra – auch Kinder.
Den vollständigen Ratgeber inkl. KSK-Infos und konkreten Tipps findest du im Artikel: Krankenversicherung als Tätowierer – GKV oder PKV?
GKV oder PKV als Tätowierer: Wann lohnt sich welche Option?
Die Wahl zwischen GKV und PKV ist für selbstständige Tätowierer eine der folgenreichsten Entscheidungen – und sie ist langfristig bindend. Die GKV ist in den meisten Fällen die sicherere Wahl: Der Beitrag ist einkommensabhängig (kein Einkommen, niedrigerer Beitrag), Kinder und nicht berufstätige Partner sind kostenlos mitversichert, und ein Rückwechsel ist jederzeit möglich wenn du wieder angestellt wirst.
Die PKV kann sich lohnen, wenn du jung, gesund und gut verdienend in die Selbstständigkeit startest und keine Familie hast. In diesem Fall können Beiträge unter GKV-Niveau liegen bei teilweise besseren Leistungen (kürzere Wartezeiten, freie Arztwahl). Der entscheidende Nachteil: PKV-Beiträge steigen mit dem Alter erheblich, und ein Rückwechsel in die GKV ist vor dem 55. Lebensjahr sehr schwierig.
Als selbstständiger Tätowierer brauchst du in beiden Systemen eine Krankentagegeldversicherung – denn weder GKV noch PKV zahlen automatisch deinen Einkommensausfall bei Krankheit. Ohne diese Absicherung laufen deine Fixkosten (Miete, Versicherungen, Software) weiter, während die Einnahmen ausbleiben.
Häufige Fragen zur Krankenversicherung als Tätowierer
Wann ist die GKV für Tätowierer besser als die PKV?
Die GKV ist die bessere Wahl wenn du Kinder hast (kostenlose Familienversicherung), dein Einkommen schwankt oder du dir über die langfristige Selbstständigkeit unsicher bist. Auch ab Mitte 40 wird die GKV günstiger, weil PKV-Beiträge mit dem Alter stark steigen. Wer zurück in die GKV möchte, kann das vor dem 55. Lebensjahr kaum realisieren.
Was kostet die Krankenversicherung als selbstständiger Tätowierer 2026?
In der GKV mindestens ca. 235 €/Monat (Mindestbeitrag). Bei 2.000 € Nettoeinkommen ca. 360–390 €, bei 3.000 € ca. 540–580 €. Die PKV beginnt für junge, gesunde Einsteiger bei 260–340 €/Monat und steigt mit dem Alter. Dazu kommt in beiden Systemen eine separate Krankentagegeldversicherung (ca. 35–55 €/Monat).
Kann ich von der PKV zurück in die GKV wechseln?
Vor dem 55. Lebensjahr ist ein Rückwechsel sehr schwierig. Er ist möglich, wenn du unter die Versicherungspflichtgrenze fällst, eine sozialversicherungspflichtige Anstellung annimmst oder bestimmte Familienkonstellationen nutzt. Diese Einschränkung ist der wichtigste Grund, die PKV-Entscheidung nicht leichtfertig zu treffen.
Brauche ich als Tätowierer eine Krankentagegeldversicherung?
Ja – unbedingt. Als Selbstständiger gibt es keine Lohnfortzahlung. Wirst du krank, laufen Miete, Versicherungen und Software trotzdem weiter. Eine Krankentagegeldversicherung zahlt ab dem vereinbarten Karenztag (z.B. ab Tag 8 oder 29) einen täglichen Betrag. Faustregel: Versichere mindestens deine monatlichen Fixkosten. Kosten: ca. 35–80 €/Monat.
Kann ich als Tätowierer in die Künstlersozialkasse (KSK)?
Für die meisten Tätowierer nicht. Tätowieren wird in Deutschland steuerrechtlich als Gewerbe eingestuft, nicht als künstlerische Tätigkeit im Sinne des KSVG. Die KSK ist ausschließlich für Künstler und Publizisten. Einzelne Ausnahmen gibt es bei rein illustrativer Tätigkeit – das erfordert aber eine individuelle Prüfung durch die KSK selbst.