Kostenloses Tool

Termin-Rechner: Wie viele Kunden brauchst du?

Rückwärts-Rechner für Tätowierer: Gib dein Einkommensziel ein – der Rechner zeigt dir, wie viele Termine du pro Monat und Tag brauchst, um es zu erreichen.

Einkommensziel

Was du nach Steuern monatlich übrig haben möchtest.

10 %45 %

Deine Termine

Was du pro Tattoostunde berechnest. Noch nicht sicher? Nutze unseren Stundensatz-Rechner.

h

Wie viele Stunden du im Schnitt pro Kunde tattoowierst.

Tage

An wie vielen Tagen im Monat du tätowierst.

Dein Ergebnis

Nettoeinkommen Ziel2.500,00
Benötigte Bruttoeinnahmen3.333,33
Umsatz pro Termin450,00

Termine pro Monat

7

Termine/Tag

0,3

Tattoostunden/Tag

1,0

✓ Realistisch – 1,0 h/Tag ist machbar

Plane zusätzlich Puffer für Beratungen, Pausen und Verwaltung ein.

Hinweis: Basiert auf deinen Eingaben und dient der Orientierung. Reale Ergebnisse können abweichen.

StudioFlow füllt deinen Kalender automatisch und trackt deinen Umsatz pro Termin – damit du immer weißt, ob du auf Kurs bist.

Kostenlos testen →

Wie wird gerechnet?

Der Rechner berechnet rückwärts: Aus deinem Nettoeinkommen wird via Steuerrücklage der benötigte Bruttoumsatz ermittelt. Dieser wird durch den Umsatz pro Termin (Stundensatz × Sessiondauer) geteilt, um die nötige Terminanzahl zu erhalten.

Termine = (Netto ÷ (1 − Steuersatz)) ÷ (Stundensatz × Sessiondauer)

Den passenden Stundensatz ermittelst du mit unserem Stundensatz-Rechner.

Wie viele Termine pro Tag und Monat sind für Tätowierer realistisch?

Die Anzahl der Termine hängt stark von der Sessiondauer ab. Bei kurzen Flash-Sessions (1–2 Stunden) sind 4–6 Termine pro Tag möglich. Bei mittleren Custom-Aufträgen (3–4 Stunden) realistischerweise 2 Termine, bei Ganztages-Sessions ein Termin. Wer täglich mehr als 6 Tattoostunden plant, unterschätzt den Aufwand für Beratungen, Schablonen, Reinigung und administrative Tätigkeiten.

Ein häufiger Planungsfehler: Arbeitstage und produktive Tattoostunden werden gleichgesetzt. Von einem 8-Stunden-Tag sind realistisch 5–6 Stunden echte Tattoozeit. Der Rest geht für Vorbereitung, Kundenkommunikation, Auf- und Abbau, Pausen und kleinere Verwaltungsaufgaben drauf.

Wenn der Rechner zeigt, dass du mehr Termine brauchst als realistisch machbar sind, gibt es zwei Stellschrauben: Stundensatz erhöhen (weniger Termine für dasselbe Einkommen) oder Betriebskosten senken (niedrigerer Break-Even). Beides ist sinnvoller als Überlastung.

Häufige Fragen zur Terminplanung als Tätowierer

Wie viele Kunden hat ein Tätowierer pro Tag im Schnitt?

Das hängt von der Sessiondauer ab. Bei Flash-Arbeiten (60–90 Minuten) sind 4–5 Kunden pro Tag möglich. Bei Custom-Aufträgen mit 3–4 Stunden Dauer realistisch 2 Kunden. Bei Ganztages-Sessions (6–8 Stunden) ein Kunde. Durchschnitt über alle Studioformate: ca. 2–3 Kunden pro Arbeitstag.

Wie steigere ich meinen Umsatz ohne mehr Termine anzunehmen?

Drei Wege: Erstens den Stundensatz erhöhen – jede 10 €/h mehr bedeutet bei 90 produktiven Stunden im Monat 900 € mehr Umsatz. Zweitens längere Sessions statt vieler kurzer buchen – weniger Rüstzeit, höherer Umsatz pro Tag. Drittens Flash Days einführen – hohe Effizienz durch vorgefertigte Motive ohne aufwändige Beratung.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitszeit und produktiver Tattoozeit?

Arbeitszeit ist die gesamte Zeit im Studio. Produktive Tattoozeit ist nur die Zeit, in der du tatsächlich tätowierst. Kundenberatungen, Schablonenerstellung, Vorbereitung des Arbeitsplatzes, Pausen und administrative Aufgaben (Buchhaltung, E-Mails) sind echte Arbeitszeit, aber keine Tattoozeit. Bei 8 Arbeitsstunden sind realistisch 5–6 produktive Stunden.

Wie viele Urlaubstage kann ich mir als selbstständiger Tätowierer leisten?

Das lässt sich mit diesem Rechner direkt planen: Wenn du 200 Urlaubstage im Jahr arbeitest statt 240, brauchst du pro Tag mehr Umsatz um dasselbe Jahreseinkommen zu erreichen. Faustregel: 4 Wochen Urlaub = 20 Arbeitstage weniger = ca. 10 % mehr Umsatz pro Tag nötig. Plane Urlaubszeiten immer in deine Kalkulation ein.

Wie plane ich meinen Kalender optimal als selbstständiger Tätowierer?

Plane nicht mehr als 80 % deiner verfügbaren Zeit mit Terminen. 20 % Puffer für Überzüge, kurzfristige Korrekturen und administrative Aufgaben verhindern Dauerstress. Blockiere feste Zeiten für Verwaltung und Kommunikation – sonst fressen sie die Tattoozeit. Nutze eine Warteliste um Storno-Slots schnell zu füllen.